Bildunterschrift: Laut der FIFA stand Trump 2025 vor allem für eines: Frieden. Foto: Pixabay

Zum ersten Mal verleiht der Weltfußballverband FIFA ihren eigenen Friedenspreis. Dass dieser an Donald Trump geht, verwundert keinen.

Eine Glosse von Ben Laakmann

Den Friedensnobelpreis hat der amerikanische Präsident leider nicht gewonnen. Als Trostpreis erhält er nun von seinem neugewonnenen Freund, FIFA-Präsident Gianni Infantino, den FIFA-Friedenspreis. Dieser wurde kurzfristig von Infantino ins Leben gerufen und ehrt Menschen, die sich besonders für Frieden einsetzen und Menschen auf der ganzen Welt zusammenbringen.

Perfekter Kandidat
Dass nach dieser Definition nur Trump als Gewinner infrage kommt, ist logisch. Neben seinen Bemühungen im Gazastreifen sind auch Bombardierungen im Iran, Jemen oder Somalia ein klares Zeichen dafür, dass er den Frieden wahren möchte. Auch die rigorosen Abschiebungen sowie eine unkontrollierte Zopolitik bringen Menschen weltweit zusammen. Zwar gegen ihn, aber immerhin zusammen.

Weitere Preise geplant
Der FIFA-Friedenspreis ist nur einer von vielen neu geplanten Auszeichnungen. Infantino und Trump planen bereits für nächstes Jahr das „Corruption-Classic“. Ein Turnier, bei dem Teilnehmende versuchen, so viele Korruptionsvorwürfe wie möglich zu ergattern. Auch hier stehen die Karten für Trump und Infantino gut.